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Bundesverband für Logopädie zur Sprachentwicklung: Muttersprache geht vor!

25.02.2014 Kommentare (0)

„Eltern sollten in der Sprache mit ihrem Kind sprechen, die sie am besten beherrschen. Dies ist in der Regel die eigene Muttersprache“, so die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V., Christiane Hoffschildt, anlässlich des Welttages der Muttersprache am 21. Februar 2014. Dies gelte auch für in Deutschland lebende Eltern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. „Für gesunde Kinder ist es in der Regel kein Problem, Deutsch als zweite oder dritte Sprache zusätzlich zu lernen“, so Hoffschildt.

„Entscheidend beim Erlernen von Sprachen im frühen Kindesalter sind gute Sprachvorbilder und viele Gelegenheiten, die Sprachen im Alltag anzuwenden“, so die dbl-Präsidentin. Deshalb sei es gut, wenn Eltern ihre Muttersprache an ihre Kinder weitergeben. Zudem sei eine gute Sprachkompetenz in der Erstsprache die Basis für den Erwerb weiterer Sprachen.

„Zugleich sollten Eltern von Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, dafür Sorge tragen, dass diese früh mit muttersprachlich deutsch sprechenden Menschen in engen Kontakt kommen“, so die dbl-Präsidentin. Deshalb sei beispielsweise der Besuch eines Kindergartens so wichtig. „So haben die Kinder Gelegenheit, beide Sprachen zu lernen. Dies ist nicht nur eine zusätzliche Chance für eine erfolgreiche Schul- und Berufslaufbahn der Kinder, sondern unterstützt auch die Entwicklung einer pluralistischen und sprachlich-kulturell vielseitigen Gesellschaft“, so Hoffschildt.

Der Welttag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen.

Quelle: OTS: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. vom 18.2.2014

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