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Landesinitiative: „NRW hält zusammen ... für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung"

01.06.2015 Kommentare (0)

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen fördert Modellprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Quartieren. Es ruft zur Einreichung von Anträgen bis zum 12. Juni 2015 auf.

Die aktuellen Zahlen des Mikrozensus zeigen für NRW: Die Schere zwischen Haushalten mit hohem und niedrigem Einkommen geht weiter auseinander. Zahl und Anteil der Menschen, deren Lebenslage sich als prekär erweist, wachsen. Insgesamt haben sich Armut und soziale Ausgrenzung verfestigt, die soziale Spaltung hat trotz positiver Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt zugenommen. Das zeigt sich vor allem auf der kommunalen Ebene in den benachteiligten Quartieren bei den besonders von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen.

Dieser Entwicklung will die Landesregierung mit ihrer Landesinitiative „NRW hält zusammen ... für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung" entgegentreten. Indem sie sich auf die Verbesserung der Lebenssituation in benachteiligten Quartieren und bei besonders von Armut betroffenen Personengruppen konzentriert. Unmittelbare Verbesserungen für die Lebenslagen einzelner Betroffener sollen sich mit neuen (Stadt-)Entwicklungsperspektiven der betroffenen Quartiere verbinden.

Im Mittelpunkt des Aufrufs zur Förderung von Modellprojekten und Maßnahmen stehen Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die in benachteiligten Quartieren leben. Ihre Teilhabechancen und Lebensperspektiven sollen verbessert werden; denn sie sind besonders von Armut und Ausgrenzung betroffen und ihr Armutsrisiko steigt seit Jahren.

Antragsberechtigt sind – neben den kreisfreien Städten, kreisangehörigen Gemeinden und Kreisen selbst – auch Träger der Freien Wohlfahrtspflege sowie weitere Akteure, die für das Quartier aktiv sind. Voraussetzung für die Antragstellung von Sozial- oder Wohlfahrtsverbänden sowie sonstigen freien Trägern ist die Zusammenarbeit in Kooperationsverbünden mit den Gebietskörperschaften. Die Projekte freier Träger dürfen einer strategischen Sozialplanung auf kommunaler Ebene nicht entgegenstehen.

Die Förderhöchstgrenze beträgt je Kreis bzw. je kreisfreier Stadt insgesamt 75.000 Euro (zuzüglich Eigenanteil) für das Jahr 2015. Der Förderhöchstbetrag kann allein für ein Projekt oder auch in Summe für mehrere Projekte beantragt werden.

Die Anträge müssen spätestens am 12. Juni 2015 beim MAIS eingegangen sein. Der Durchführungszeitraum endet am 31. Dezember 2015.
Weitere Informationen unter http://www.familie-in-nrw.de/index.php?id=2864

Quelle: Newsletter 2/2015 des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21.5.2015

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